Ischia ist neben Capri eine der berühmtesten, beliebtesten
und schönsten Inseln im Golf von Neapel. Auch sie vulkanischen
Ursprungs sind vor allem die Quellen und Thermen ein Anziehungspunkt
für deutsche Urlauber.
Hier lesen Sie einen Erfahrungsbericht über die größte
Thermenlandschaft auf Ischia, den Giardini di Poseidon.
Anton, des hast guad gmacht! Oder Leben wie ein Gott auf Ischia!
Die „Gardini die Poseidon“
Neapel, Sommer 2009
Es ist so heiss, dass man Neapel selbst nicht ertragen kann. 5 Jahre
Absenz und viel Lust mehr für die Seite zu recherchieren, aber
dennoch erliegt man der Hitze.
So folgt der einstimmige Beschluss der Empfehlung einer Freundin
zu folgen und einen Ausflug auf Ischia zu machen. Der beliebten
Thermeninsel vulkanischen Ursprungs. Zwar grimmt einem der Magen
ob der Bilder die man im Kopf hat von deutschen Rentnerscharen und
der Kanzlerin,die dieses Kleinod im Golf von Neapel in Heerscharen
überfallen. Aber es war Neuland und vielleicht schöner
als gedacht.
Und tatsächlich war bereits die Hinfahrt auf dem Schiff entlang
der Küste eine Reise wert. Und Ischia selbst ist auch vom Meer
aus wunderschön.
Um zu den Gärten des Poseidon zu kommen muss man nach Ferro
oder Fiero und von da mit dem Bis ca. 10 min.
Knapp 30 Euro muss man zahlen für den Eintritt.
Die „Giardini di Poseidon“ ziehen sich unterhalb eines
sehr beeindruckenden Felsmassiv über ca. 700 m hin. Es gibt
etwa 25 Anlagen. Becken von 30-40 Grad und Kneipp. Die Anlage geht
vom Meer über viele Terrassen auch den Berg hinauf, so dass
man sich eigentlich fast nicht vorstellen kann, dass es so voll
wird, dass man keinen schönen Platz mehr findet.
Übrigens gibt es auch noch einen schönen Strand dabei
und Restaurant und ein Dampfbad.
Also wirklich eine Reise wert. Es gibt sogar ein Hallenbad.
Was man beachten sollte. Für Kinder sind die Giardini nur bedingt
geeignet. Da sie in die Wellnessbecken und die Kneippgeschichten
nicht gehen sollen. Es gibt ein Kinderbecken und noch ein paar Sachen
mehr aber mit den hiesigen Vergnügungslandschaften ist es nicht
zu vergleichen.
Ist eben eher ein Spa. Die Anlage selbst ist sehr schön angelegt.
Neben den Stufen laufen kleine Bäche. Achtung zum Teil heiss!!!!
Jedenfalls haben wir festgestellt, dass die Anlage ein Deutscher
leitet, vielleicht auch erfunden hat. Ein gewisser Anton Staudinger
und drum der Titel dieses Artikels:
„Anton, des hast guad g´macht!“
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